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IG Schweizer Kirsch – das sollten Sie von uns wissen 

Um dem Schweizer Kirsch wieder den Stellenwert zu geben, der ihm zusteht, haben Brennereien und die Steinobstproduzenten 1994 die Interessengemeinschaft «Schweizer Kirsch aus 100 % Schweizer Kirschen» gegründet. Sie hat zum Ziel, die Kirschproduktion aus inländischen Kirschen zu erhalten, das Image des Schweizer Kirschs zu verbessern, die Konsumenten besser zu informieren und das private Echtheitszeichen für «Schweizer Kirsch aus 100 % Schweizer Kirschen» bekannt zu machen (Kleber, Etiketten und Flaschenanhänger).

Reaktion auf Gesetzeslücke
Die Interessengemeinschaft hat auf die Verordnung über die Kennzeichnung nach Anpreisung von Lebensmitteln (LKV) reagiert. Gemäss dieser Verordnung ist es möglich, dass Schweizer Kirsch auch aus ausländischen Kirschen gebrannt werden kann. Entscheidend für die Bezeichnung der Herkunft ist, wo ein Produkt seine endgültige Charakteristik erhält. Die Interessengemeinschaft setzt sich mittels dem Echtheitszeichen auch für die Umwelt und das Landschaftsbild ein: Brennkirschen stammen durchwegs von ökologisch wertvollen Hochstamm-Kirschbäumen.

Die Massnahmen rund um den «Schweizer Kirsch aus 100 % Schweizer Kirschen» werden durch Mitgliederbeiträge finanziert, die der Schweizerische Obstverband im Auftrag der Interessengemeinschaft treuhänderisch einzieht. Eine aus Produzenten und Brennern paritätisch zusammengesetzte Kommission entscheidet über die Verwendung der Mittel.

Zertifiziert
Produktesicherheit und Rückverfolgbarkeit sind für die Konsumenten wichtig. Deshalb hat die IG «Schweizer Kirsch aus 100% Schweizer Kirschen» ihr Echtheitszeichen zertifizieren lassen. Alle 17 Schweizer Brennereien der IG Schweizer Kirsch haben die Zertifizierung erfolgreich bestanden.